Geschichte

Über uns

Weltweit werden verstärkt niedrigere Abgaswerte und größere Effizienz gefordert. Stanadyne handelt: Wir gehen die anspruchsvollen Herausforderungen im Bereich Kraftstoffsysteme an. Im Automobil-, Bau-, Landwirtschaftssektor und anderen Industrien treiben wir die Technologie immer weiter voran, um erstklassige Leistung zu liefern und Motoren sauberer, effizienter und leistungsfähiger zu machen. Stanadyne begrüßt eine offene Zusammenarbeit, um mit unseren Kunden Lösungen zu entwickeln, die einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil bieten.

Stanadyne ist seit über 140 Jahren führend in der Technologie von morgen. Mit dem Wandel der Zeiten und Technologien ist eines immer gleich geblieben – die Leidenschaft und das Engagement unserer Mitarbeiter und unser Fokus auf Innovationen für die Zukunft von Kraftstoffsystemen.

Geschichte

Seit mehr als 140 Jahren ist es Stanadyne und seinen Vorgängerunternehmen geglückt, einzigartige Lösungen für die größten Probleme der Diesel- und Benzinkraftstoffsysteme auf der Welt zu entwickeln. Die Ursprünge des Unternehmens gehen auf das Jahr 1876 zurück, in dem im Zuge der Entwicklung der bahnbrechenden automatischen Schraubmaschine die Hartford Machine Screw Company gegründet wurde. In den folgenden Jahren verbesserte die Hartford Machine Screw Company die Effizienz in der Fertigung deutlich und trug damit zur Industrialisierung Amerikas bei.

Im Jahr 1900 änderte das Unternehmen seinen Namen in Standard Screw Company und wurde schließlich zu einem führenden Anbieter von Präzisionsmetallkomponenten. Von 1914 bis 1945 wickelte Standard Screw Verträge der US-Regierung ab, um bei der Herstellung von Flugzeugteilen und Kriegsmaterial zu helfen.

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg trat das Unternehmen in ein neues Zeitalter der Innovation ein. Vernon D. Roosa schloss sich mit seinem Designkonzept für eine Dieseleinspritzpumpe an, die kleiner, leichter und technisch fortschrittlicher als die damals verfügbaren Kraftstoffpumpen war. Mit der Entwicklung der Drehkolbenpumpe verbesserte sich die Effizienz, Leistung und Praxistauglichkeit von Dieselmotoren dank der neuen Kraftstoffverteiltechnologie erheblich, wodurch Dieselmotoren die erste Wahl für schwere Maschinen und Anlagen wurden.

Die Drehkolbenpumpe und die mit ihr verbundenen Anwendungen wurden weiter verbessert. Die Pumpe wurde daraufhin auch in der Automobil- und Transportbranche verwendet. Fahrzeughersteller konnten so neue und effizientere Motoren entwickeln. Der Einsatz von Dieselmotoren nahm weiter zu und die Standard Screw Company passte sich entsprechend an, um die Herausforderungen mit neuen Pumpen und Kraftstoffsystemen zu meistern. Stetig wurden innovative Änderungen umgesetzt, um Effizienz und Leistung zu erhöhen. Andere bemerkenswerte Erfindungen dieser Zeit waren die Drehkolbenpumpe Modell DB (1952) und das Einspritzventil Pencil Nozzle® (1963).

Als die Standard Screw Company 1970 zu Stanadyne wurde, kamen neue Technologien ins Spiel, wie etwa Kraftstofffilter und Additive. Dieselkraftstoffpumpen von Stanadyne boten damals das sparsamste Design und das Unternehmen erlebte während der Ölkrise 1973 ein schnelles Wachstum.

In den folgenden Jahren erweiterte das Unternehmen sein Portfolio um elektronisch gesteuerte Diesel-Drehkolbenpumpen, Diesel-Common-Rail-Pumpen und Kraftstoffpumpen mit Direkteinspritzung für Benzinmotoren. In den frühen 2000er Jahren führte Stanadyne die weltweit erste 200-Bar-Benzin-Direkteinspritzpumpe auf dem Automobilmarkt ein. Eine Benzin-Direkteinspritzpumpe für die Motorsportindustrie ließ nicht lange auf sich warten. Wegen der schnellen Innovationen bei Benzin- und Dieselkraftstoffsystemen befand sich das Unternehmen an einem Scheideweg. Im Jahr 2014 verkaufte das Stanadyne das Geschäft mit Kraftstofffiltern und Additiven, um sich ausschließlich auf Kraftstoffpumpen und Einspritzdüsen zu konzentrieren.

Heute überarbeitet das Unternehmen sein Produktportfolio und bietet maßgeschneiderte Lösungen für seine Kunden. Da sich das Unternehmen der Zukunft des Kraftstoffs verschrieben hat, entwickelt es auch weiterhin neue Technologien, um die Effizienz, Kraft und Leistung von Kraftstoffsystemen zu verbessern.


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